“Fed-Präsident Powell hat gestern Abend klargestellt, dass die Unsicherheit hinsichtlich der Ölpreis- und Inflationsentwicklung sowie die ohnehin ungenügenden Fortschritte beim Rückgang der Kerninflationsrate eine Zinssenkung vorerst unwahrscheinlich machen.”
Tatsächlich scheint das Board sehr geschlossen diese Linie zu vertreten, da die heutige Entscheidung überraschend klar mit elf gegen eine Stimme gefallen ist. Lediglich der Trump-nahe Gouverneur Stephen Miran votierte wie immer für eine Senkung. Interessanterweise und gegen unsere Erwartung haben Chris Waller und Miki Bowman die Entscheidung mitgetragen, was zeigt, wie breit der Konsens ist.
Zwar hat Powell auch betont, dass die Fed im Kernszenario davon ausgeht, dass der Ölpreisanstieg temporär ist und eine Zinserhöhung weiterhin keine Option ist, aber unter dem Strich war die Fed hawkisher als erwartet. Der einzige Profiteur dieser Erkenntnis ist derzeit der US-Dollar.