Jerome Powell nimmt im kommenden Monat seinen Hut als Fed-Chair und folgendes steht nach der gestrigen Sitzung unter dem Strich: Die Mehrheit im Board hält am „Easing Bias“ fest, neigt also weiter zu Zinssenkungen statt Zinserhöhungen, lediglich Stephen Miran will wie immer sofort die Zinsen senken. Es gibt aber auch einige regionale Fed-Präsidenten, die eine neutralere Aussage im Statement bevorzugt hätten und dieses nicht mittragen.
Insofern gibt es im Board also doch Meinungsverschiedenheiten, die ein neuer Präsident, Kevin Warsh, ab Juni moderieren darf. Der Markt kann mit all diesen Informationen wenig anfangen und preist deshalb ein, dass sich die Fed bis in den Spätsommer 2027 hinein gar nicht bewegt. Ob es so kommt, wird sich zeigen.
Powell geht, Warsh kommt – Markt preist Stillhalten der Fed bis Sommer 2027 ein