S&P 500 Ende 2025 bei 7.000 Punkten!
Genau vor einem Jahr habe ich diese Prognose nicht einfach so „ausgewürfelt“, sondern vor allem aus der erwarteten Margen- und Gewinnentwicklung abgeleitet. Wir haben auf die starke Angebotssituation der US-Wirtschaft hingewiesen und argumentiert, dass dadurch auch ohne eine große Multiple-Ausweitung dieses Ziel erreichbar sein würde. Genau so war es.
Zehnjährige US-Treasuries bei 5% ein Kauf!
Im Spätwinter kannte der Marktkonsens für den US-Anleihemarkt nur eine Richtung: Trumps Zollpolitik und verantwortungslose Steuer- und Fiskalpolitik lassen die Defizite weiter explodieren und die Konsequenz können nur steigende US-Zinsen sein. Die großen Häuser überboten sich in ihren Renditeprognosen und vielerorts wurden 6% als Ziel zum Jahresende genannt. Wir stellten uns gegen den Konsens und empfahlen 10-jährige US-Bonds am Renditehoch von 5% zum Kauf. Ein gutes Timing.
US-Dollar-Schwäche im zweiten Halbjahr vorbei!
Unter dem Eindruck der Abwertung des US-Dollar in der ersten Jahreshälfte war im Sommer die Mehrheitsmeinung für die zweite Jahreshälfte 2025 eindeutig: Der Greenback würde weiter an Wert verlieren. Auch hier sahen wir die Dinge anders: Wir erwarteten im zweiten Halbjahr ein Ende der Dollarschwäche und tendenziell eine Seitwärtsbewegung. So kam es: EUR/USD pendelt seitdem zwischen 1,14 und 1,18 hin und her.
Und was bringt uns 2026? Wo liegt dieses Mal der Konsens falsch? Freuen Sie sich auf meinen Ausblick, der in der zweiten Januarwoche zur Abwechslung mal als Podcast erscheinen wird. Eines kann ich aber schon verraten – es wird wieder zahlreiche „etwas andere Views" geben!
“Bis dahin wünsche ich Ihnen einen guten Rutsch und einen erfolgreichen Start ins neue Jahr!”